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„Illumination Nordfriedhof“ heißt es wieder an Allerheiligen, 1. November, auf dem größten Düsseldorfer Friedhof, dem Nordfriedhof.
Mit der Dämmerung beginnt um 17.15 Uhr die Illuminierung. Die Lindenallee am Haupteingang des Friedhofs, die Kapelle und ausgewählte Grabmale werden in verschiedenen Farben angestrahlt.
Die Stadt Düsseldorf lädt alle Interessierten ein, Verstorbenen zu gedenken, sich zu informieren und inspirieren zu lassen.
Dazu gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm:.
| 13.00 Uhr | Ökumenische Andacht mit Orgelkonzert in der Kapelle Stadtdechant Frank Heidkamp und Superintendent Heinrich Fucks zelebrieren gemeinsam. Orgel: Heinz Terbuyken |
| 14.00 Uhr | Bilderausstellung mit Lesung von Annika Eliane Krause unter dem Titel „Hallo und auf Wiedersehen. Frauen in Grenzgängen des Lebens“ |
| 16.00 Uhr | Duo Müller und Michalke Jazz und Pop |
| 17.15 Uhr | Beginn der Illuminierung Eingangsbereich und Kapelle (bis 22 Uhr) Ausgesuchte Grabmale (bis 20.30 Uhr) |
| 17.30 Uhr | Taschenlampenführungen in Gruppen. Bitte Taschenlampe mitbringen. Anmeldung erforderlich (https://login.vr-ticket.de/lhd-gartenamt/allerheiligen-nordfriedhof/) |
| 17.30 Uhr | Raum für Stille und Gebet in der Kapelle |
| 19.45 Uhr | Musikalischer Ausklang mit Abendsegen in der Kapelle Gestaltung durch Pastoralreferentin Regina Arndt von katholischer Seite und Elisabeth Schwab von evangelischer Seite. Orgel: Guido Harzen, Saxophon: Jörg Jannsen Schülerinnen und Schüler der Clara-Schumann-Musikschule gestalten weitere musikalische Beiträge. |
Seelsorger und Seelsorgerinnen beider Kirchen sowie Ehrenamtliche sind von 11 bis 18 Uhr an Ständen am Haupteingang und am östlichen Eingang Ulmenstraße ansprechbar. Die ökumenischen Teams bieten für alle Interessierten einen „Grabsegen to go“ an. Dahinter verbirgt sich eine Karte mit Gebeten und Anregungen, wie man ein Gedenken am Grab gestalten kann. Wer möchte, kann zusätzlich die katholische Tradition der Gräbersegnung pflegen und bekommt ein Fläschchen mit Weihwasser. Auch Informationen zu kirchlichen Angeboten für Trauernde liegen bereit.
Am Eingang Ulmenstraße ist zudem „Evie“, das mobile Diakonie- und Kirchencafé der Evangelischen Kirche, mit Kaffee vor Ort.
Sie können sich zu einem Grab oder zum Hochkreuz, dem allgemeinen Ort zum Kerzenaufstellen, begleiten lassen. Friedhofsbesucher mit eingeschränkter Mobilität können außerdem von 10 bis 17 Uhr mit Fahrrad-Rikschas zu Gräbern oder zur Friedhofskapelle gefahren werden. Abfahrtsort der Rikschas ist der Eingang Ulmenstraße.
Auf Ständen des Verbands Düsseldorfer Bestatter, der Friedhofsgärtner, der Steinmetze sowie des Friedhofsamts können sich Interessierte von 11 bis 18 Uhr rund um Friedhofs- und Bestattungsthemen informieren und beraten lassen.
Kinderprogramm
Für Kinder gibt es in diesem Jahr den neuen Mitmachparcours „Der kleine Abschiedsweg“. Von 13 bis 15 Uhr können sie an verschiedenen Stationen von Friedhofsgärtnern, Bestattern und Steinmetzen selbst aktiv werden und sich mit dem Thema Abschied beschäftigen.
Die katholische und die evangelische Kirche beteiligen sich mit der gemeinsamen Station „Ein Ort für meine Traurigkeit“. Hier können Kinder auf kreative Weise ausdrücken, was sie traurig macht und was ihnen guttut. Diese Station ist bereits ab 11 Uhr geöffnet. Um 15 Uhr kommen die Beteiligten dann zu einer gemeinsamen symbolischen Beerdigung zusammen.
Alle Veranstaltungen finden in der Kapelle statt oder starten ab dort.
Bitte reisen Sie wegen der begrenzten Parkplatz-Anzahl mit dem ÖPNV an.
Öffnungszeiten:
| Mo − Fr: | 10.00 − 12.00 Uhr |
| Mi: | 15.00 − 17.00 Uhr |
| Do: | 14.00 − 15.30 Uhr |