Die Fußspuren Gottes

Sonnenaufgang (c) privat: Michaela W.

Ein französischer Gelehrter durchstreift die Wüste und hat sich als Führer einige Araber mit­genommen. Beim Sonnen­auf­gang breiten die Araber ihre Teppiche auf dem Boden aus und beten. „Was machst du da?“, fragte er einen. „Ich bete.“ – „Zu wem?“  „Zu Allah.“ „Hast du ihn jemals gesehen – betastet – gefühlt?“ „Nein“ – „Dann bist du ein Narr!“ Am nächsten Morgen, als der Gelehrte aus seinem Zelt kriecht, sagt er zu dem Araber: „Hier ist diese Nacht ein Kamel gewesen.“ Da blitzt es in den Augen des Arabers: „Haben Sie es gesehen, betastet, gefühlt?“ – „Nein.“ – „Dann sind Sie aber ein sonder­barer Gelehrter!“ – „Aber man sieht doch rings um das Zelt die Fuß­spuren!“ Da geht die Sonne auf in all ihrer Pracht. Der Araber weist in ihre Richtung und sagt: „Da, sehen Sie: die Fuß­spuren Gottes!“

Wo habe ich zuletzt Gottes Fußspuren entdeckt? Wann habe ich Gottes Nähe gespürt?

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