Falken im Kirchturm von St. Suitbertus

Hoch oben im Kirchturm nisten jedes Jahr Wanderfalken. (c) privat Hubert H.

Seit Ende März/Anfang April 2008 brüten Wanderfalken am Turm von St. Suitbertus oben auf einem unerreichbaren Vorsprung.

2012 sind sie in einen von der Brauerei Frankenheim (Warsteiner) gesponserten und vom NaBu Düsseldorf montierten Nistkasten mit einem ca. 1,20 m breiten Ansitz am Turm von St. Suitbertus umgezogen und brüten seitdem ständig mit wechselndem Bruterfolg, meist zwei bis drei Junge, 2020 und 2021 sogar vier, die auch regelmäßig beringt werden.

Weitere allgemeine Informationen über die Falken von St. Suitbertus finden Sie in einem Bericht der bon-i-d 3/2013.

Unsere Falken im Frühjahr 2021

Genau wie in den Jahren vorher kümmert sich Hubert Herzner aus Bilk auch dieses Jahr um die Falken. Er geht regelmäßig schauen und macht Fotos - vorsichtig durch extra dafür angefertigte Löcher im Falkenkasten, damit das Brüten nicht zu sehr gestört wird. 

 

Ende März 2021 liegen vier Eier im Nest.

Am 25.4.2021 sind die Jungen da. Hubert Herzner hat nur ganz schnell ein erstes Foto geschossen und dann die Brut in Ruhe gelassen, weil der Falke ihn sehr argwöhnisch beäugte.

Am 8.5.2021 konnte er sehen, dass tatsächlich alle vier Jungen geschlüpft sind und prächtig gedeihen. 

Am 11.5.2021 war es echt adrenalingeladen, die Mutter hat aggressiv ihre Jungen verteidigt, wie man den Bildern unschwer entnehmen kann. Dass es die Mutter ist, ist daran zu erkennen, dass sie nicht beringt ist. 

Am 18.5.2021 haben Nora Scholpp und Meike Roux vom NABU die Falken beringt. Bei der Gelegenheit wurde auch das Geschlecht bestimmt: Es sind zwei Jungs und zwei Mädels. Unsere Falkenmädchen wiegen ziemlich genau ein Kilo, während ihre Brüder zwischen 700 und 800 Gramm auf die Waage bringen. Falkenweibchen sind halt gößer und stärker.

Am 24.5.2021 waren die Jungen flügge bzw. fast flügge und das Weibchen hat die beiden noch im Nest vorhandenen Jungtiere aggressiv verteidigt. 

In der Woche darauf ist ein Jung­falke auf der Ludgerusstraße gestrandet und zu einer Greif­vogel­auffang­station gebracht worden. Hubert Herzner war zu der Zeit nicht da und hat deshalb davon  nichts mit­bekommen. Dieser Jung­vogel ist dann am 31.5.2021 wieder ins Nest gesetzt worden (leider ohne Bilder) und sofort von der Mutter ver­sorgt worden. Seitdem kann man alle Vögel an der Kirche sitzen oder bei Jagd­manövern im Flug rund um die Kirche beobachten.

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